Buchcover Fromm
Berlin 2009
Nr. 5 Broschüre
35 Seiten
Aufsatz entstanden September 2000
ISBN 978-3-942754-25-5
5,00

Thomas Brunner

Erich Fromm und seine Sozialpsychologie

in ihrem Verhältnis zur Anthroposophie Rudolf Steiners betrachtet

Wie wenig andere hat gerade er es verstanden, das Wesentliche vom Zeitbedingten zu trennen und damit das Evolutionär-Menschliche den verschiedensten Strömungen abzugewinnen. Ihm ging es nicht primär um ein theoretisch als richtig erkanntes Gesellschaftsprogramm, sondern darum, den individuellen Menschen zu ermutigen, die latent vorhandenen Kräfte der Liebe und des Wahrheitsstrebens zu mobilisieren. Die Dogmatisierungen der einzelnen Richtungen sind für Fromm nur der Ausdruck einer nicht-produktiven Orientierung, also einer Entfremdung des Menschen von sich selbst.

«Der Mensch ist eine Einheit, sein Denken, sein Fühlen und seine Lebenspraxis sind untrennbar miteinander verbunden. Er kann in seinem Denken nicht frei sein, wenn er nicht auch emotional frei ist; und er kann emotional nicht frei sein, wenn er in seiner Lebenspraxis, in seinen ökonomischen und sozialen Beziehungen abhängig und unfrei ist.»

Erich Fromm

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