Buchcover Euphonetische Gründe
Berlin 2013
Klappenbroschur
116 Seiten
mit 4 farbigen Abbildungen und einem Geleitwort von Zvi Szir
ISBN 978-3-942754-07-1
12,80

Thomas Brunner

Euphonetische Gründe

Betrachtungen zur Kunst

Der Titel dieser Aufsatzsammlung entstammt einer Aussage Goethes, die uns durch Friedrich Wilhelm Riemer, dem Altphilologen und langjährigen Sekretär Goethes überliefert wurde. Euphonie (von griechisch euphōnía: gute/schöne Stimme oder Wohlklang) bezeichnet einen Zusammenklang, der nicht vorgestellt oder aus einem Gesetz abgeleitet, sondern nur aus der unmittelbaren Wahrnehmung gebildet werden kann. Somit ist mit diesem Begriff auf das künstlerische Schaffensprinzip schlechthin gedeutet; denn nicht allgemeine Gesetze werden durch die Kunst zum Ausdruck gebracht, sondern ein jeweils Besonderes so behandelt, dass es sein ihm eigenes Wesen offenbaren kann.

«Die hier herausgegebenen Texte von Thomas Brunner bedürfen keiner Einleitung, weil sie selbst einleitend sind. Vier Texte, jeder eine Einladung einem Werk der Dichtung, der Malerei, der Musik, einem Schöpferischen, einer Seh-Möglichkeit zu begegnen; eine Einleitung in ein bestimmtes Spannungsfeld, in dem Erschaffender, Werk und Erlebnis, zwischen unbedingter Einmaligkeit und bedingter Zeitlichkeit innerhalb der Weltentwicklung, etwas möglich machen.»   Zvi Szir

Aus dem Inhalt:
Goethes Lebenswirklichkeit
Gedanken zu Goethes 250. Geburtstag
Eine etwas andere Weihnachtsbetrachtung
Gedanken zu Mozarts Oper:
«Die Entführung aus dem Serail»
Vom inneren Leben der künstlerischen
und sozialen Formen
Conrad Ferdinand Meyer, Rudolf Steiner
und die Entwicklung der Eurythmie
Titus – oder Rembrandts Gold
Notizen einer Londonreise


«Die Berliner Edition Immanente hat mit Euphonetische Gründe ein weiteres kleines Buchjuwel vorgelegt, das außerdem um Abbildungen ergänzt ist und das man gerne in der Hand hält.»   Andreas Laudert, Die Drei

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